Friedrich Wilhelm Graf: Die Wiederkehr der Götter
Mario FischerCollegium Oecumenicum, Sondermeierstraße 86, 80939 München Religion in der modernen Kultur, C.H. Beck, München 22004, 329 S., kart. 24,90 €; ISBN 3-406-51750-1. Nachdem jahrzehntelang in…
Reformation und Freiheit
Fünf Thesen für das Menno-Forum in Hamburg am 19. September 2015 im Hinblickauf das Reformationsjubiläum 2017 Prof. Dr. Hans-Jürgen GoertzHexentwiete 42b, 22559 Hamburg 1. Wenn heute landauf und landab über die Reformation gesprochen wird, geschieht dasnicht, um unserer Zeit ein wissenschaftlich korrektes Bild von der Reformation zuvermitteln. Soweit geht die Liebe zur Geschichte in Kirche und Gesellschaft nicht. Beidesuchen gewöhnlich nach einer „usable past“ – wenn überhaupt – einer Vergangenheit, diezu ihnen passt, nicht unbedingt auch stimmt. Und dafür gibt es einen guten Grund:Vergangenheit ist nicht nur eine Zeit, die war, sie ist auch eine Zeit, aus der noch waswerden kann. Das führt zur ersten These: Keine Kirche hat ihre Reformation hinter sich,alle Kirchen haben ihre Reformation vor sich. „Ecclesia semper reformanda“ (die Kirchemuss immer reformiert werden) ist übrigens ein Slogan der Reformationszeit und ruft unsauf, recht vorsichtig mit dem Begriff der Reformation umzugehen. Niemand hatte undniemand hat die „Reformation“ im Griff – weder Martin Luther noch die Täufer, die meinten,sie hätten eine von Luther halbherzig eingeleitete Reformation zu ihrer Vollendung geführt. Nichts davon ist vollendet, alle Kirchen arbeiten daran und warten immer noch darauf. 2. Auffälligerweise entspricht dem theologischen Konzept der unfertigen Reformation diehistorische Situation. Als Graf Mirabeau 1789 die berühmte Rede vor derNationalversammlung in Paris gegen das Ancien Régime hielt, wusste niemand, dass balddanach die Französische Revolution ausbrechen würde. Genau so verhielt es sich mit demAnschlag der Thesen gegen den Ablass, mit denen der junge Professor an der Wittenberger Universität zum Streit über den Handel mit dem Ablass …
Ein titanischer Fehler
Die Evangelikalisierung des Pietismus und die Folgen Dr. Karl Richard ZiegertNansteinstraße 12, 67065 Ludwigshafen n Deutschland formt sich immer deutlicher ein neuer, vom Vorbild der politischen Arbeit…
Oswald Georg Damians Vortrag von 1928: Warum ich Religiöser Sozialist bin?
Dr. Karlheinz LippFriedrich-Wilhelm-Straße 42, 12103 Berlin Im November 1928 lud Karl Wilhelm Wien, der zu dieser Zeit Pfarrer in Heuchelheim war, zu einer Zusammenkunft…
Luther und die Literatur
Dr. Baldur MelchiorAm Bahndamm 12, 66869 Kusel Matthias Luserke-Jaqui: „Ein Nachtigall die waget“. Luther und die Literatur, Tübingen 2016, ISBN 978-3-7720-8590-1, 239 Seiten, 32,90…
Die Kunst der Traumdeutung
Wie sie uns in der alttestamentlichen Josefs-Erzählung als Weg der Selbstwerdung des Menschen entfaltet ist

