Prophetische Worte
Gedanken zu den Bremer Kirchmusikanten Ulrich KronenbergAm Anger 5, 67346 Speyer „Haben diejenigen ganz unrecht, die von einer Epoche geistlicher Verwirrung und Verzweiflung reden,…
Urbane Theologie
Dr. Friedhelm BorggrefeHans-Schork-Straße 66, 67069 Ludwigshafen Ansichten über kirchliche Aussichten [1] „Städte sind das Grab des Protestantismus“, sagt ein französisches Sprichwort und beschreibt einen Prozess,…
Seelsorge in der „Roten Zone“ 1938-1945 und in den Evakuierungsgebieten 1939 und 1940
Frank Matthias Hofmann Am Ludwigsplatz 11, 66117 Saarbrücken Christine Lauer Am Ludwigsplatz 11, 66117 Saarbrücken In Erinnerung an die 75. Wiederkehr der Evakuierung der (saar-)pfälzischen Grenzgebiete1939 „Wir sind eine Gemeinschaft des gleichen Schicksals, die Trennung von daheim ist ein Eingriff ins Seelenleben, das für immer seine Spur hinterlässt“ (Theophil Blitt). Historische Einordnung [2] Die Grenzlandlage zu Frankreich hin war mit verantwortlich dafür, dass vonseiten der Pfälzer, derenGebiet bis 1930 von Frankreich besetzt war, weder die Wiedereinführung der Wehrpflicht im„Deutschen Reich“ noch der Einmarsch der Wehrmacht in das entmilitarisierte Rheinland und in diePfalz 1936 und dann auch in Österreich 1938 kritisiert wurden. Separatismus, französischeBesatzung und ungesicherte Grenzen prägten den Kontext der Grenzbevölkerung. Auch vonseiten der Pfälzischen Landeskirche gab es keine kritischen Bemerkungen zurWiederaufrüstung Deutschlands. Dabei spielte auch kirchlicherseits die Nähe zum „Erbfeind“ Frankreich und die Grenzlandsituation eine entscheidende Rolle: Die ethnischen Säuberungen inElsass-Lothringen waren für die Betroffenen, insbesondere Protestanten, traumatische Erfahrungen.Den Einmarsch ins Rheinland feierte Landesbischof Diehl mit pathetischen Worten: „Wir […] dankenaus übervollem Herzen dem ewigen Gott, dass er dieses Wunder vor unseren Augen dem Führer hatgelingen lassen.“ [3] Der militärische Aufbau westlich des Rheins ab 1936 wurde also allgemein alsrichtig und militärisch nachvollziehbar angesehen. Es war eine spezifische Herausforderung an kirchliche Seelsorge, für Menschen da zu sein, die inKriegszeiten an der geographischen Grenze lebten und an ihre körperlichen und seelischen Grenzengestoßen sind. Diese „Bearbeitung der Erfahrung der Grenze oder von Grenzen“ ist die „Mitte derPraktischen Theologie…Ihre Mitte ist die Grenze.“ [4] Wie kirchliche Seelsorge sich dieserHerausforderung in der NS-Zeit gestellt hat, ansatzweise aufzuzeigen und zu weiterer Erforschungdieses bisher unbearbeiteten Themas anzuregen, ist Aufgabenstellung unseres Beitrages. 1. „Seelsorge in der NS-Zeit“ – Anriss einiger Grundfragen und Eingrenzung des Themas…
Tendenzen der Jesusforschung
Dr. Paul MetzgerWeinstraße 35, 67278 Bockenheim Jesus ist zwar die zentrale Gestalt des Christentums, doch wird in der Moderne immer zweifelhafter, wie Jesus im…
„Habemus Ecclesiam!“
Über das Selbstverständnis der EKD als Kirche [1] Dr. Karl Richard ZiegertNansteinstraße 12, 67065 Ludwigshafen Der pfälzische Kirchenpräsident Christian Schad hat in seiner UEK-Presseerklärung vom 8.11.2014…
Die evangelikale Bewegung: Eine theologisch-landeskirchliche Perspektive
Dr. Gisa Bauer Ernst-Ludwig-Straße 7, 64625 Bensheim „Evangelikal“ – das ist eine Zuschreibung, die im landeskirchlichen und teilweise auch im gesamtgesellschaftlichen Bereich für Aufruhr…

