Ein schwieriges Verhältnis? Die evangelische Kirche und der Staat Israel
Dr. h.c. Nikolaus SchneiderHans-Böckler-Straße 7, 40476 Düsseldorf Sehr geehrte Damen und Herren, aus meiner persönlichen Perspektive werde ich zu Ihnen sprechen. Das Gesagte ist…
„Und ausserdem gedenke ich ohnehin nicht mehr, in die Pfalz zurückzukehren…“
Mit Walter Mannweiler musste der einzige „nicht-arische“ Pfarrer in der PfälzischenLandeskirche in der NS-Zeit 1934 emigrieren [1] Frank-Matthias HofmannJohanna-Wendel-Straße 15, 66119 Saarbrücken Walter G. Mannweiler wurde am 8.12.1901 in Pirmasens geboren. Seine Eltern waren der Lehrer Gustav A. Mannweiler und…
Das Kruzifix
Michael BehnkeOklahomastraße 12, 66482 Zweibrücken „Aber, lieber Kollege, das können Sie doch wirklich nicht wollen!“ Mit gereizter Stimme versuchte Dr. Schädlich, evangelischer Schulpfarrer und…
Phänomenologische Religionsdidaktik
Dr. Dirk KuttingHermann-Ehlers-Straße 10a, 55112 Mainz Tobias Kaspari, Das Eigene und das Fremde. Phänomenologische Grundlegung evangelischer Religionsdidaktik (AprTh 44), Leipzig (EVA) 2010, 470 S., 68,00…
Glück, Gesundheit und ein langes Leben
Michael BehnkeOklahomastraße 12, 66482 Zweibrücken Diese Stadt war ein Rätsel! Für den Mediziner Stewart Wolf von der Universität Oklahoma, USA, war es unglaublich, was er…
Jesuanische Wende als Hoffnung für die Kirchen
Eckart EmrichWackenpfad 16, 66482 Zweibrücken Zur Schrift von Hubertus Halbfas, „Glaubensverlust. Warum sich das Christentum neuerfinden muss“, Patmos Verlag 2011 Aufmerksam wurde ich auf dies Buch, als ich in meinem Jahresbegleiter für 2014„Weltverbunden leben“ just für den Reformationstag den folgenden Abschnitt daraus zitiertfand: „Die Wahrheit eines Christentums, das der Reich-Gottes-Verkündigung Jesu folgt, ist aussich überzeugend. Diese Wahrheit muss nicht geglaubt, nicht bewiesen und nicht verteidigtwerden. Sich auf sie einzulassen, verlangt kein Verstandesopfer, sondern Sensibilität, Mitmenschlichkeit und Mitgefühl für alles Leben. Das Christentum, das sich in dieserRückbesinnung auf die Reich-Gottes-Thematik zu sich selbst bekehrt, ist eine Größe, die sich heute selbst noch nicht kennt. Der Weg zu dieser Selbstfindung wird schwer und irritierendsein, weil damit auf viel Zubehör, das sich in zweitausend Jahren angesammelt und Patinaangesetzt hat, aus Notwendigkeit und Einsicht verzichtet wird.“ (S.29) – Sätze, die mich vorFreude durchatmen und das Buch gleich bestellen ließen! Hubertus Halbfas, jetzt 82, war Professor für Katholische Theologie und Religionspädagogikan der Pädagogischen Hochschule Reutlingen. Für Protestanten ist er auch deshalb einbesonders glaubwürdiger Gesprächspartner, weil er seit den 60er Jahren konstant dafüreintritt,…

