Aufbruch – Klärung – Widerstand
Frank-Matthias HofmannAm Kantor-Josef-Jacob-Platz 1, 67067 Ludwigshafen M. Beintker, Chr. Link, M. Trowitzsch (Hrg.), Karl Barth in Deutschland (1921-1935). Aufbruch – Klärung – Widerstand. Beiträge zum Internationalen Symposion…
Reformation und Freiheit
Fünf Thesen für das Menno-Forum in Hamburg am 19. September 2015 im Hinblickauf das Reformationsjubiläum 2017 Prof. Dr. Hans-Jürgen GoertzHexentwiete 42b, 22559 Hamburg 1. Wenn heute landauf und landab über die Reformation gesprochen wird, geschieht dasnicht, um unserer Zeit ein wissenschaftlich korrektes Bild von der Reformation zuvermitteln. Soweit geht die Liebe zur Geschichte in Kirche und Gesellschaft nicht. Beidesuchen gewöhnlich nach einer „usable past“ – wenn überhaupt – einer Vergangenheit, diezu ihnen passt, nicht unbedingt auch stimmt. Und dafür gibt es einen guten Grund:Vergangenheit ist nicht nur eine Zeit, die war, sie ist auch eine Zeit, aus der noch waswerden kann. Das führt zur ersten These: Keine Kirche hat ihre Reformation hinter sich,alle Kirchen haben ihre Reformation vor sich. „Ecclesia semper reformanda“ (die Kirchemuss immer reformiert werden) ist übrigens ein Slogan der Reformationszeit und ruft unsauf, recht vorsichtig mit dem Begriff der Reformation umzugehen. Niemand hatte undniemand hat die „Reformation“ im Griff – weder Martin Luther noch die Täufer, die meinten,sie hätten eine von Luther halbherzig eingeleitete Reformation zu ihrer Vollendung geführt. Nichts davon ist vollendet, alle Kirchen arbeiten daran und warten immer noch darauf. 2. Auffälligerweise entspricht dem theologischen Konzept der unfertigen Reformation diehistorische Situation. Als Graf Mirabeau 1789 die berühmte Rede vor derNationalversammlung in Paris gegen das Ancien Régime hielt, wusste niemand, dass balddanach die Französische Revolution ausbrechen würde. Genau so verhielt es sich mit demAnschlag der Thesen gegen den Ablass, mit denen der junge Professor an der Wittenberger Universität zum Streit über den Handel mit dem Ablass …
Oswald Georg Damians Vortrag von 1928: Warum ich Religiöser Sozialist bin?
Dr. Karlheinz LippFriedrich-Wilhelm-Straße 42, 12103 Berlin Im November 1928 lud Karl Wilhelm Wien, der zu dieser Zeit Pfarrer in Heuchelheim war, zu einer Zusammenkunft…
„Zu richten die Lebenden und die Toten“
Dr. Friedrich Schmidt-RoscherFöhrenweg 6, 67454 Haßloch Die Vorstellung vom Jüngsten Gericht in der bildenden Kunst und in der Bibel und seine Bedeutung für heute…
Kirche als lernende Organisation – lernt die Organisation?
Was die Idee der lernenden Organisation für Kirche bedeuten könnte am Beispiel von „SIXPACK“ Dagmar PetersonHaßlocher Straße 24, 67459 Böhl-Iggelheim Was ist SIXPACK? Angebot…
Grenzüberschreitende arbeitsteilige Zusammenarbeit im Bereich der Pfälzischen Landeskirche
Dr. Horst Hahn Gabriel-Biel-Straße 7, 67346 Speyer Teil A: Rückblick auf das Geschehen in der 70-er Jahren I. Die Beweggründe für die Einsetzung eines…

