Vom Umbau der Kirche
Dr. Michael GärtnerEmil-Nolde-Straße 10, 67061 Ludwigshafen Kirche auf neuen Wegen 1. Die gesellschaftliche Situation am Ende des 20. Jahrhunderts. Auf dem Weg in die…
Eckhard Molsen, Spiritualität in der Krise
Eckhard Molsen, Spiritualität in der Krise. Christus-orientierte Begleitung als Unterscheidung von ETWAS, ICH und SEELENGRUND. Ein Beitrag zu Ich-Psychologie und Menschenbild, Edition Octopus, Münster…
Reformation und Freiheit
Fünf Thesen für das Menno-Forum in Hamburg am 19. September 2015 im Hinblickauf das Reformationsjubiläum 2017 Prof. Dr. Hans-Jürgen GoertzHexentwiete 42b, 22559 Hamburg 1. Wenn heute landauf und landab über die Reformation gesprochen wird, geschieht dasnicht, um unserer Zeit ein wissenschaftlich korrektes Bild von der Reformation zuvermitteln. Soweit geht die Liebe zur Geschichte in Kirche und Gesellschaft nicht. Beidesuchen gewöhnlich nach einer „usable past“ – wenn überhaupt – einer Vergangenheit, diezu ihnen passt, nicht unbedingt auch stimmt. Und dafür gibt es einen guten Grund:Vergangenheit ist nicht nur eine Zeit, die war, sie ist auch eine Zeit, aus der noch waswerden kann. Das führt zur ersten These: Keine Kirche hat ihre Reformation hinter sich,alle Kirchen haben ihre Reformation vor sich. „Ecclesia semper reformanda“ (die Kirchemuss immer reformiert werden) ist übrigens ein Slogan der Reformationszeit und ruft unsauf, recht vorsichtig mit dem Begriff der Reformation umzugehen. Niemand hatte undniemand hat die „Reformation“ im Griff – weder Martin Luther noch die Täufer, die meinten,sie hätten eine von Luther halbherzig eingeleitete Reformation zu ihrer Vollendung geführt. Nichts davon ist vollendet, alle Kirchen arbeiten daran und warten immer noch darauf. 2. Auffälligerweise entspricht dem theologischen Konzept der unfertigen Reformation diehistorische Situation. Als Graf Mirabeau 1789 die berühmte Rede vor derNationalversammlung in Paris gegen das Ancien Régime hielt, wusste niemand, dass balddanach die Französische Revolution ausbrechen würde. Genau so verhielt es sich mit demAnschlag der Thesen gegen den Ablass, mit denen der junge Professor an der Wittenberger Universität zum Streit über den Handel mit dem Ablass …
Damit „autoritär“ nicht „totalitär“ wird
Thesen vom 9. November 2013 zu Militär und Seelsorge [1] Dr. Klaus Beckmann Friedrich-Ebert-Ring 42, 56068 Koblenz 1. Das Datum der heutigen Zusammenkunft – der 75. Jahrestag der Reichspogromnacht – kann nicht ohne Bedacht gewählt worden sein. 1.1 Was heute gesagt wird zum Thema „Gewalt“, muss ethisch vor den Opfern von damalsbestehen. 1.2 Undifferenzierte Ablehnung von Gewalt verkennt die Grundbedingungen von Ethikinnerhalb der „noch nicht erlösten Welt“ und steht in der Gefahr, militärisches Handeln zuegalisieren, gleichgültig, ob es Unrecht stützt oder stürzt. 1.3 Wer im gedanklichen Kontext des 9. November 1938 das Militärische schlechthin verwirft,muss sich fragen, welches Ende der NS-Diktatur er denn erwartet hätte.…
Hermann Timm, Wie kommen wir ins nächste Jahrtausend?
Dr. Dirk Kutting Hermann-Ehlers-Straße 10a, 55124 Mainz Die Theologie vor dem Millennium des Geistes Lutherisches Verlagshaus, Hannover 1998, 128 Seiten, 34,80 DM. Karl Barth hat bekanntlich…
Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung – Kirchliche Anliegen in der Europapolitik
Kathrin HatzingerHaus der EKD, Rue Joseph II, 166, B-1000 Brüssel Sehr geehrte Damen und Herren, zunächst herzlichen Dank an europe direct, das Evangelische Büro,…

