Nachwort der Schriftleitung
Die Leser werden vielleicht darüber erstaunt sein, daß das Für und Wider den Pfründeverband in drei Artikeln in solcher Breite behandelt wird. Allein die…
Ein Bericht aus der Sicht der Gefängnisseelsorge
Frank StüfenRoosstraße 49, CH-8105 Regensdorf Christliche und Islamische Seelsorge. Ihre Beiträge in multikulturellen und multireligiösen Gesellschaften. Tagung in Bern an der Universität, veranstaltet von…
Reformation und Freiheit
Fünf Thesen für das Menno-Forum in Hamburg am 19. September 2015 im Hinblickauf das Reformationsjubiläum 2017 Prof. Dr. Hans-Jürgen GoertzHexentwiete 42b, 22559 Hamburg 1. Wenn heute landauf und landab über die Reformation gesprochen wird, geschieht dasnicht, um unserer Zeit ein wissenschaftlich korrektes Bild von der Reformation zuvermitteln. Soweit geht die Liebe zur Geschichte in Kirche und Gesellschaft nicht. Beidesuchen gewöhnlich nach einer „usable past“ – wenn überhaupt – einer Vergangenheit, diezu ihnen passt, nicht unbedingt auch stimmt. Und dafür gibt es einen guten Grund:Vergangenheit ist nicht nur eine Zeit, die war, sie ist auch eine Zeit, aus der noch waswerden kann. Das führt zur ersten These: Keine Kirche hat ihre Reformation hinter sich,alle Kirchen haben ihre Reformation vor sich. „Ecclesia semper reformanda“ (die Kirchemuss immer reformiert werden) ist übrigens ein Slogan der Reformationszeit und ruft unsauf, recht vorsichtig mit dem Begriff der Reformation umzugehen. Niemand hatte undniemand hat die „Reformation“ im Griff – weder Martin Luther noch die Täufer, die meinten,sie hätten eine von Luther halbherzig eingeleitete Reformation zu ihrer Vollendung geführt. Nichts davon ist vollendet, alle Kirchen arbeiten daran und warten immer noch darauf. 2. Auffälligerweise entspricht dem theologischen Konzept der unfertigen Reformation diehistorische Situation. Als Graf Mirabeau 1789 die berühmte Rede vor derNationalversammlung in Paris gegen das Ancien Régime hielt, wusste niemand, dass balddanach die Französische Revolution ausbrechen würde. Genau so verhielt es sich mit demAnschlag der Thesen gegen den Ablass, mit denen der junge Professor an der Wittenberger Universität zum Streit über den Handel mit dem Ablass …
Die Wiener Komponistenfamilie Strauss und die Revolution von 1848
Dr. Karlheinz LippFriedrich-Wilhelm-Straße 42, 12103 Berlin Walzer, Polkas und Märsche gehören zum unverwechselbaren Markenzeichen von Johann Strauss Vater (1804-1849), Johann Strauss Sohn (1825-1899), Josef…
„Neues Testament – jüdisch erklärt“ in religionspädagogischer Perspektive
Serie: NTJE Prof. Dr. Bernd Schröder Theologische Fakultät, Platz der Göttinger Sieben 2, 37073 Göttingen Das „Neues Testament – jüdisch erklärt“ (NTJE) ist ein…
Projektskizze: Die Pfälzische Landeskirche in der NS-Zeit
Ein Handbuch Dr. Christoph PickerNiedererdstraße 44, 67071 Ludwigshafen Ein Publikationsprojekt zur NS-Geschichte initiiert die Evangelische Kirche der Pfalz. Unter Federführung der Evangelischen Akademie und…

