Hermann Timm, Wie kommen wir ins nächste Jahrtausend?
Dr. Dirk Kutting Hermann-Ehlers-Straße 10a, 55124 Mainz Die Theologie vor dem Millennium des Geistes Lutherisches Verlagshaus, Hannover 1998, 128 Seiten, 34,80 DM. Karl Barth hat bekanntlich…
„Habemus Ecclesiam!“
Über das Selbstverständnis der EKD als Kirche [1] Dr. Karl Richard ZiegertNansteinstraße 12, 67065 Ludwigshafen Der pfälzische Kirchenpräsident Christian Schad hat in seiner UEK-Presseerklärung vom 8.11.2014…
Ruth Fritze-Eggimann: Vertrauen – Begegnungen mit Goethe – Der lange Abschied
Ralf NeumayerHauptstraße 119, 76879 Hochstadt Ruth Fritze-Eggimann: Vertrauen, 19992, 64 S. (ISBN 3-9070-1221-6)Ruth Fritze-Eggimann: Begegnungen mit Goethe, 2000, 57 S. (ISBN 3-9070-1242-9)Ruth Fritze-Eggimann: Der…
Herms lesen!
Dr. Dirk KuttingHermann-Ehlers-Straße 10a, 55112 Mainz Eilert Herms, Zusammenleben im Widerstreit der Weltanschauungen. Beiträge zur Sozialethik, Tübingen (Mohr Siebeck) 2007, XVIII+457 Seiten, 99,- Euro…
Die Fabrikation der „Meinung der Kirche“
Ein Kapitel aus der laufenden Gleichschaltung der EKD-Kirchenwelt. Dr. Karl Richard ZiegertNansteinstraße 12, 67065 Ludwigshafen Seit 1945 haben die politisch engagierten Gruppen und Kreise…
Reformation und Freiheit
Fünf Thesen für das Menno-Forum in Hamburg am 19. September 2015 im Hinblickauf das Reformationsjubiläum 2017 Prof. Dr. Hans-Jürgen GoertzHexentwiete 42b, 22559 Hamburg 1. Wenn heute landauf und landab über die Reformation gesprochen wird, geschieht dasnicht, um unserer Zeit ein wissenschaftlich korrektes Bild von der Reformation zuvermitteln. Soweit geht die Liebe zur Geschichte in Kirche und Gesellschaft nicht. Beidesuchen gewöhnlich nach einer „usable past“ – wenn überhaupt – einer Vergangenheit, diezu ihnen passt, nicht unbedingt auch stimmt. Und dafür gibt es einen guten Grund:Vergangenheit ist nicht nur eine Zeit, die war, sie ist auch eine Zeit, aus der noch waswerden kann. Das führt zur ersten These: Keine Kirche hat ihre Reformation hinter sich,alle Kirchen haben ihre Reformation vor sich. „Ecclesia semper reformanda“ (die Kirchemuss immer reformiert werden) ist übrigens ein Slogan der Reformationszeit und ruft unsauf, recht vorsichtig mit dem Begriff der Reformation umzugehen. Niemand hatte undniemand hat die „Reformation“ im Griff – weder Martin Luther noch die Täufer, die meinten,sie hätten eine von Luther halbherzig eingeleitete Reformation zu ihrer Vollendung geführt. Nichts davon ist vollendet, alle Kirchen arbeiten daran und warten immer noch darauf. 2. Auffälligerweise entspricht dem theologischen Konzept der unfertigen Reformation diehistorische Situation. Als Graf Mirabeau 1789 die berühmte Rede vor derNationalversammlung in Paris gegen das Ancien Régime hielt, wusste niemand, dass balddanach die Französische Revolution ausbrechen würde. Genau so verhielt es sich mit demAnschlag der Thesen gegen den Ablass, mit denen der junge Professor an der Wittenberger Universität zum Streit über den Handel mit dem Ablass …

