„Habemus Ecclesiam!“
Über das Selbstverständnis der EKD als Kirche [1] Dr. Karl Richard ZiegertNansteinstraße 12, 67065 Ludwigshafen Der pfälzische Kirchenpräsident Christian Schad hat in seiner UEK-Presseerklärung vom 8.11.2014…
Der Heilige Rock – oder des Heilands letztes Hemd
Michael Behnke Oklahomastraße 12, 66482 Zweibrücken In einem Dorf, nicht allzu weit von Trier entfernt, taten ein evangelischer Pfarrer und ein katholischer Priester ihren…
Allgemeines und Geschichtliches zum Protestantischen Pfründestiftungsverband
Allgemeines Renaldo Dieterich Roßmarktstraße 3a, 67346 Speyer Die rechtliche Grundlage für den Protestantischen Pfründestiftungsverband und die ihm angeschlossenen 225 Pfarrpfründestiftungen bildet das „Pfründestiftungsgesetz“ vom…
Karl Christian Felmy, Einführung in die orthodoxe Theologie der Gegenwart
Prof. Reinhard Thöle D.D.Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Theologische Fakultät Konfessionskunde der Orthodoxen Kirchen, 06099 Halle (Saale) Karl Christian Felmy, Einführung in die orthodoxe Theologie der Gegenwart, 2.…
Reformation und Freiheit
Fünf Thesen für das Menno-Forum in Hamburg am 19. September 2015 im Hinblickauf das Reformationsjubiläum 2017 Prof. Dr. Hans-Jürgen GoertzHexentwiete 42b, 22559 Hamburg 1. Wenn heute landauf und landab über die Reformation gesprochen wird, geschieht dasnicht, um unserer Zeit ein wissenschaftlich korrektes Bild von der Reformation zuvermitteln. Soweit geht die Liebe zur Geschichte in Kirche und Gesellschaft nicht. Beidesuchen gewöhnlich nach einer „usable past“ – wenn überhaupt – einer Vergangenheit, diezu ihnen passt, nicht unbedingt auch stimmt. Und dafür gibt es einen guten Grund:Vergangenheit ist nicht nur eine Zeit, die war, sie ist auch eine Zeit, aus der noch waswerden kann. Das führt zur ersten These: Keine Kirche hat ihre Reformation hinter sich,alle Kirchen haben ihre Reformation vor sich. „Ecclesia semper reformanda“ (die Kirchemuss immer reformiert werden) ist übrigens ein Slogan der Reformationszeit und ruft unsauf, recht vorsichtig mit dem Begriff der Reformation umzugehen. Niemand hatte undniemand hat die „Reformation“ im Griff – weder Martin Luther noch die Täufer, die meinten,sie hätten eine von Luther halbherzig eingeleitete Reformation zu ihrer Vollendung geführt. Nichts davon ist vollendet, alle Kirchen arbeiten daran und warten immer noch darauf. 2. Auffälligerweise entspricht dem theologischen Konzept der unfertigen Reformation diehistorische Situation. Als Graf Mirabeau 1789 die berühmte Rede vor derNationalversammlung in Paris gegen das Ancien Régime hielt, wusste niemand, dass balddanach die Französische Revolution ausbrechen würde. Genau so verhielt es sich mit demAnschlag der Thesen gegen den Ablass, mit denen der junge Professor an der Wittenberger Universität zum Streit über den Handel mit dem Ablass …
Gerechtigkeit – ein Begriff und seine Verwirrung
Dr. Sibylle C. Fritsch-OppermannBahnweg 8, 32469 Petershagen Herausforderungen an Sicherheitspolitik und Friedensethik in Zeiten neuer Kriege – Ethik in Militärseelsorge und Innerer Führung[1] Die…

