Reisen für den Frieden
Andreas F. KuntzBismarckstraße 128, 32049 Herford Jericho ist ein beliebtes Ziel auf vielen Bildungs- und Pilgerreisen ins Heilige Land. Hier heilte und rastete Jesus,…
Menschenrechte – Menschenwürde – Menschenbild
Dr. Günter GeisthardtEichbornstraße 17, 76829 Landau „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ So steht es im ersten Artikel unseres Grundgesetzes. Formuliert wurde dieser Satz…
Ein notwendiger Denkanstoß!
Hubertus Halbfas: Glaubensverlust (Patmos-Verlag, 2011, ISBN 978-3-8436-0100-9) Dr. Gerhard VidalMax-Slevogt-Straße 4, 67143 Neuhofen 1. Das Salz des Glaubens ist fade geworden „Wenn aber das…
Die Gesetzeskritik des Paulus
Helmut Aßmann Herzogstraße 74, 67435 Neustadt-Gimmeldingen Die Position des Paulus, den Heiden die Beschneidung, den Sabbat und das Gesetz zu erlassen, hat als Rechtfertigung aus…
„Zu richten die Lebenden und die Toten“
Dr. Friedrich Schmidt-RoscherFöhrenweg 6, 67454 Haßloch Die Vorstellung vom Jüngsten Gericht in der bildenden Kunst und in der Bibel und seine Bedeutung für heute…
Seelsorge in der „Roten Zone“ 1938-1945 und in den Evakuierungsgebieten 1939 und 1940
Frank Matthias Hofmann Am Ludwigsplatz 11, 66117 Saarbrücken Christine Lauer Am Ludwigsplatz 11, 66117 Saarbrücken In Erinnerung an die 75. Wiederkehr der Evakuierung der (saar-)pfälzischen Grenzgebiete1939 „Wir sind eine Gemeinschaft des gleichen Schicksals, die Trennung von daheim ist ein Eingriff ins Seelenleben, das für immer seine Spur hinterlässt“ (Theophil Blitt). Historische Einordnung [2] Die Grenzlandlage zu Frankreich hin war mit verantwortlich dafür, dass vonseiten der Pfälzer, derenGebiet bis 1930 von Frankreich besetzt war, weder die Wiedereinführung der Wehrpflicht im„Deutschen Reich“ noch der Einmarsch der Wehrmacht in das entmilitarisierte Rheinland und in diePfalz 1936 und dann auch in Österreich 1938 kritisiert wurden. Separatismus, französischeBesatzung und ungesicherte Grenzen prägten den Kontext der Grenzbevölkerung. Auch vonseiten der Pfälzischen Landeskirche gab es keine kritischen Bemerkungen zurWiederaufrüstung Deutschlands. Dabei spielte auch kirchlicherseits die Nähe zum „Erbfeind“ Frankreich und die Grenzlandsituation eine entscheidende Rolle: Die ethnischen Säuberungen inElsass-Lothringen waren für die Betroffenen, insbesondere Protestanten, traumatische Erfahrungen.Den Einmarsch ins Rheinland feierte Landesbischof Diehl mit pathetischen Worten: „Wir […] dankenaus übervollem Herzen dem ewigen Gott, dass er dieses Wunder vor unseren Augen dem Führer hatgelingen lassen.“ [3] Der militärische Aufbau westlich des Rheins ab 1936 wurde also allgemein alsrichtig und militärisch nachvollziehbar angesehen. Es war eine spezifische Herausforderung an kirchliche Seelsorge, für Menschen da zu sein, die inKriegszeiten an der geographischen Grenze lebten und an ihre körperlichen und seelischen Grenzengestoßen sind. Diese „Bearbeitung der Erfahrung der Grenze oder von Grenzen“ ist die „Mitte derPraktischen Theologie…Ihre Mitte ist die Grenze.“ [4] Wie kirchliche Seelsorge sich dieserHerausforderung in der NS-Zeit gestellt hat, ansatzweise aufzuzeigen und zu weiterer Erforschungdieses bisher unbearbeiteten Themas anzuregen, ist Aufgabenstellung unseres Beitrages. 1. „Seelsorge in der NS-Zeit“ – Anriss einiger Grundfragen und Eingrenzung des Themas…

