Die Fabrikation der „Meinung der Kirche“
Ein Kapitel aus der laufenden Gleichschaltung der EKD-Kirchenwelt. Dr. Karl Richard ZiegertNansteinstraße 12, 67065 Ludwigshafen Seit 1945 haben die politisch engagierten Gruppen und Kreise…
Pluralismusfähigkeit
Dr. Dirk KuttingHermann-Ehlers-Straße 10a, 55112 Mainz Versuch einer handlungsorientierenden Begriffsklärung [1] Wie steht es um die Pluralismusfähigkeit der Religionsgemeinschaften? Kann sich das Christentum in unserer…
Kennt Humor Grenzen?
Prof. Dr. Dieter WittmannParkstraße 17, 67061 Ludwigshafen 1. Definition von Humor – Humor als Grenzüberschreitung Der Begriff „Humor“ bezeichnet gemeinhin spezifische Aktivitäten von kommunizierenden…
Ist die Typologie dem modernen Menschen zumutbar?
Die Fragestellung beruht auf Beobachtungen im Zusammenhang mit Erläuterungen und Führungen in der Dreifaltigkeitskirche in Speyer, die in den bildlichen Darstellungen stark durch die…
Geistlicher Gottesdienst umfasst die gesamte christliche Existenz
Ernst Käsemanns Theologie des Gottesdienstes Julia NeuschwanderLuitpoldstraße 8, 76829 Landau Auf der Suche nach bewährten Pfaden. Das Referat dient auftragsgemäß der Vorarbeit zur Beschreibung…
Jesuanische Wende als Hoffnung für die Kirchen
Eckart EmrichWackenpfad 16, 66482 Zweibrücken Zur Schrift von Hubertus Halbfas, „Glaubensverlust. Warum sich das Christentum neuerfinden muss“, Patmos Verlag 2011 Aufmerksam wurde ich auf dies Buch, als ich in meinem Jahresbegleiter für 2014„Weltverbunden leben“ just für den Reformationstag den folgenden Abschnitt daraus zitiertfand: „Die Wahrheit eines Christentums, das der Reich-Gottes-Verkündigung Jesu folgt, ist aussich überzeugend. Diese Wahrheit muss nicht geglaubt, nicht bewiesen und nicht verteidigtwerden. Sich auf sie einzulassen, verlangt kein Verstandesopfer, sondern Sensibilität, Mitmenschlichkeit und Mitgefühl für alles Leben. Das Christentum, das sich in dieserRückbesinnung auf die Reich-Gottes-Thematik zu sich selbst bekehrt, ist eine Größe, die sich heute selbst noch nicht kennt. Der Weg zu dieser Selbstfindung wird schwer und irritierendsein, weil damit auf viel Zubehör, das sich in zweitausend Jahren angesammelt und Patinaangesetzt hat, aus Notwendigkeit und Einsicht verzichtet wird.“ (S.29) – Sätze, die mich vorFreude durchatmen und das Buch gleich bestellen ließen! Hubertus Halbfas, jetzt 82, war Professor für Katholische Theologie und Religionspädagogikan der Pädagogischen Hochschule Reutlingen. Für Protestanten ist er auch deshalb einbesonders glaubwürdiger Gesprächspartner, weil er seit den 60er Jahren konstant dafüreintritt,…

