Der evangelische Kriegsdienstverweigerer Hermann Stöhr (1898-1940)
Dr. Karlheinz LippFriedrich-Wilhelm-Straße 42, 12103 Berlin Zur Erinnerungskultur des Zweiten Weltkrieges gehört auch, an jene Menschen zu denken, die sich diesem Krieg und dem…
Stufen im Leben des Paulus und die Anabathmoi des Jakobus
Helmut Aßmann Herzogstraße 74, 67433 Neustadt-Gimmeldingen Das Wort Anabathmoi kommt nur einmal in der Apostelgeschichte vor in der Bedeutung von Stufen. In dem Titel…
Die Erkenntnis Gottes nach Hosea 4, 1-3
Helmut Aßmann Herzogstraße 74, 67435 Neustadt-Gimmeldingen „Höret, ihr Kinder Israel, des Herrn Wort! Denn der Herr hat Ursache zu schelten, die im Lande wohnen; denn…
Religiöse Lebensfragen im Kinderbuch
Dr. Dirk Kutting Hermann-Ehlers-Straße 10a, 55124 Mainz Wer Kinderbücher sucht, die religiöse Themen behandeln und gut zum Vorlesen geeignet sind, kann im Gabriel-Verlag fündig werden…
Friedrich Grotjahn: ‚Eine Gerechte‘ und ‚Zwei Schwestern‘
Paul Gerhard SchoenbornDellbusch 298, 42279 Wuppertal Friedrich Grotjahn: ‚Eine Gerechte‘ und ‚Zwei Schwestern‘. Mit einem Vorwort von Hugo Ernst Käufer und Tuschzeichnungen von Horst…
Reformation und Freiheit
Fünf Thesen für das Menno-Forum in Hamburg am 19. September 2015 im Hinblickauf das Reformationsjubiläum 2017 Prof. Dr. Hans-Jürgen GoertzHexentwiete 42b, 22559 Hamburg 1. Wenn heute landauf und landab über die Reformation gesprochen wird, geschieht dasnicht, um unserer Zeit ein wissenschaftlich korrektes Bild von der Reformation zuvermitteln. Soweit geht die Liebe zur Geschichte in Kirche und Gesellschaft nicht. Beidesuchen gewöhnlich nach einer „usable past“ – wenn überhaupt – einer Vergangenheit, diezu ihnen passt, nicht unbedingt auch stimmt. Und dafür gibt es einen guten Grund:Vergangenheit ist nicht nur eine Zeit, die war, sie ist auch eine Zeit, aus der noch waswerden kann. Das führt zur ersten These: Keine Kirche hat ihre Reformation hinter sich,alle Kirchen haben ihre Reformation vor sich. „Ecclesia semper reformanda“ (die Kirchemuss immer reformiert werden) ist übrigens ein Slogan der Reformationszeit und ruft unsauf, recht vorsichtig mit dem Begriff der Reformation umzugehen. Niemand hatte undniemand hat die „Reformation“ im Griff – weder Martin Luther noch die Täufer, die meinten,sie hätten eine von Luther halbherzig eingeleitete Reformation zu ihrer Vollendung geführt. Nichts davon ist vollendet, alle Kirchen arbeiten daran und warten immer noch darauf. 2. Auffälligerweise entspricht dem theologischen Konzept der unfertigen Reformation diehistorische Situation. Als Graf Mirabeau 1789 die berühmte Rede vor derNationalversammlung in Paris gegen das Ancien Régime hielt, wusste niemand, dass balddanach die Französische Revolution ausbrechen würde. Genau so verhielt es sich mit demAnschlag der Thesen gegen den Ablass, mit denen der junge Professor an der Wittenberger Universität zum Streit über den Handel mit dem Ablass …

