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Bonhoeffer in Finkenwalde

Paul Gerhard SchoenbornDellbusch 298, 42279 Wuppertal Bonhoeffer in Finkenwalde – Briefe, Predigten, Texte aus dem Kirchenkampf gegen das NS-Regime 1935–1942. Studienausgabe mit Hintergrunddokumenten und…
Andreas Echternkamp

Auf dem Weg aus der globalen Katastrophe

Andreas Echternkamp Höfflerstr. 18, 67659 Kaiserslautern Zur 29. Friedenskonsultation landeskirchlicher Friedensausschüsse und christlicher Friedendienste vom 2.-4.Februar in Speyer zum Thema „Nach uns die Sintflut!?…

Reformation und Freiheit

Fünf Thesen für das Menno-Forum in Hamburg am 19. September 2015 im Hinblickauf das Reformationsjubiläum 2017 Prof. Dr. Hans-Jürgen GoertzHexentwiete 42b, 22559 Hamburg 1.    Wenn heute landauf und landab über die Reformation gesprochen wird, geschieht dasnicht, um unserer Zeit ein wissenschaftlich korrektes  Bild von der Reformation zuvermitteln. Soweit geht die Liebe zur Geschichte in Kirche und Gesellschaft nicht. Beidesuchen gewöhnlich nach einer  „usable past“ – wenn überhaupt – einer Vergangenheit, diezu ihnen passt, nicht unbedingt auch stimmt. Und dafür gibt es einen guten Grund:Vergangenheit ist nicht nur eine Zeit, die  war, sie ist auch eine Zeit, aus der noch waswerden kann. Das führt zur ersten These: Keine Kirche hat ihre Reformation hinter sich,alle Kirchen haben ihre Reformation vor sich. „Ecclesia semper reformanda“ (die Kirchemuss  immer reformiert werden) ist übrigens ein Slogan der Reformationszeit und ruft unsauf, recht vorsichtig mit dem Begriff der Reformation  umzugehen. Niemand hatte undniemand hat die „Reformation“ im Griff – weder Martin Luther noch die Täufer, die meinten,sie hätten eine von  Luther halbherzig eingeleitete Reformation zu ihrer Vollendung geführt. Nichts davon ist vollendet, alle Kirchen arbeiten daran und warten immer  noch darauf. 2.    Auffälligerweise entspricht dem theologischen Konzept der  unfertigen Reformation diehistorische Situation. Als Graf Mirabeau 1789  die berühmte Rede vor derNationalversammlung in Paris gegen das  Ancien Régime hielt, wusste niemand, dass balddanach die Französische  Revolution ausbrechen würde. Genau so verhielt es sich mit demAnschlag  der Thesen gegen den Ablass, mit denen der junge Professor an der Wittenberger Universität zum Streit über den Handel mit dem Ablass …
Michael Behnke

„Der Geist weht, wo er will“

Michael BehnkeOklahomastraße 12, 66482 Zweibrücken Pastor Knöterich war frustriert. Der Gottesdienst war wie üblich eine Katastrophe. Knöterich ging missmutig die Treppe des Seniorenheims im…

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