Auch die Leere des Universums hält manche Lehre bereit
(Henning Genz, Die Entdeckung des Nichts – Leere und Fülle im Universum, rororo, Hamburg 1999, 360 zu lesende Seiten plus 37 Seiten Anhang) Karl…
Von einem, der auszog, die Angst zu lernen
Prof. Dr. Christian Möller Praktisch-theologisches Seminar Karlstraße 16, 69117 Heidelberg Zum 200.Geburtstag von Sören A. Kierkegaard am 5.Mai 2013 Am 17. Juni 1844 erscheint…
Religionsfreiheit als Leitbild
Ingrid SchellhammerAhornstr. 47, 67112 Mutterstadt Carl Amery, Global Exit. Die Kirchen und der Totale Markt, München (Luchterhand Literaturverlag) 2002, 237 Seiten, 18,- €, ISBN…
Reformation und Freiheit
Fünf Thesen für das Menno-Forum in Hamburg am 19. September 2015 im Hinblickauf das Reformationsjubiläum 2017 Prof. Dr. Hans-Jürgen GoertzHexentwiete 42b, 22559 Hamburg 1. Wenn heute landauf und landab über die Reformation gesprochen wird, geschieht dasnicht, um unserer Zeit ein wissenschaftlich korrektes Bild von der Reformation zuvermitteln. Soweit geht die Liebe zur Geschichte in Kirche und Gesellschaft nicht. Beidesuchen gewöhnlich nach einer „usable past“ – wenn überhaupt – einer Vergangenheit, diezu ihnen passt, nicht unbedingt auch stimmt. Und dafür gibt es einen guten Grund:Vergangenheit ist nicht nur eine Zeit, die war, sie ist auch eine Zeit, aus der noch waswerden kann. Das führt zur ersten These: Keine Kirche hat ihre Reformation hinter sich,alle Kirchen haben ihre Reformation vor sich. „Ecclesia semper reformanda“ (die Kirchemuss immer reformiert werden) ist übrigens ein Slogan der Reformationszeit und ruft unsauf, recht vorsichtig mit dem Begriff der Reformation umzugehen. Niemand hatte undniemand hat die „Reformation“ im Griff – weder Martin Luther noch die Täufer, die meinten,sie hätten eine von Luther halbherzig eingeleitete Reformation zu ihrer Vollendung geführt. Nichts davon ist vollendet, alle Kirchen arbeiten daran und warten immer noch darauf. 2. Auffälligerweise entspricht dem theologischen Konzept der unfertigen Reformation diehistorische Situation. Als Graf Mirabeau 1789 die berühmte Rede vor derNationalversammlung in Paris gegen das Ancien Régime hielt, wusste niemand, dass balddanach die Französische Revolution ausbrechen würde. Genau so verhielt es sich mit demAnschlag der Thesen gegen den Ablass, mit denen der junge Professor an der Wittenberger Universität zum Streit über den Handel mit dem Ablass …
Gemeinsames Gedenken – Fehlanzeige
Max KrumbachSundahlstraße 1, 66482 Zweibrücken Auf der Titelseite der Dernières Nouvelles d’Alsace (4/8/2014) prangten die verschlungenen Hände der beiden Präsidenten François Hollande und Joachim…
„Vergesst Auschwitz!“ – zu Henryk M. Broders neuem Buch
Bernd DietscheKolmarer Str. 25, 76829 Landau Buchhinweis Ein bewegendes, ein faszinierendes, ein aufregendes Buch. Nur mit dem Titel tue ich mir sehr schwer: „Vergesst…

