Evangelische Jugendarbeit – Eine Erfolgsstory
Ingo HolzapfelSaaler Straße 16, 66606 St. Wendel »Aber warum ausgerechnet mit fünfundzwanzig Gängen?«Daß sich der Wert eines Fahrrades meiner Auffassung nach auch anders messen…
Christliche Anthropologie und Systemische Schulseelsorge
Dr. Dirk Kutting Hermann-Ehlers-Straße 10a, 55124 Mainz „Nicht ist es gut, Seellos von sterblichen Gedanken zu sein. Doch gut Ist ein Gespräch und zu…
Zwischen Torheit und Weisheit, Impulse aus der Heidelberger Universitätskirche
Schwier, Helmut (Hg.): Zwischen Torheit und Weisheit, Impulse aus der HeidelbergerUniversitätskirche. Theologie – Spiritualität – Ethik. Band 2. Universitätsverlag WinterGmbH Heidelberg 2011. ISBN 978-3-8253-5958-4. 250 Seiten, 25,– Euro Dr. Günter GeisthardtEichbornstraße 17, 76829 Landau Schwier, Helmut (Hg.): Zwischen Torheit und Weisheit, Impulse aus der HeidelbergerUniversitätskirche. Theologie – Spiritualität – Ethik. Band 2. Universitätsverlag WinterGmbH Heidelberg 2011. ISBN 978-3-8253-5958-4. 250 Seiten, 25,– Euro Nach der Predigtreihe zur Schöpfung hat Helmut Schwier einen zweiten Band mit…
Glaubwürdig von Gott reden. Im Gespräch mit Paul Tillich
Dr. Michael Großmann Zager, Werner (Hg.): Glaubwürdig von Gott reden. Im Gespräch mit Paul Tillich (Mit Beiträgen von Werner Zager, Andreas Rössler, Bernd Hildebrandt,…
Wann ist Weihnachten?
Dr. Paul MetzgerWeinstraße 35, 67278 Bockenheim Die Geburt eines Festes in der Alten Kirche Weihnachten ist in der Gegenwart das bedeutendste christliche Fest –…
Seelsorge in der „Roten Zone“ 1938-1945 und in den Evakuierungsgebieten 1939 und 1940
Frank Matthias Hofmann Am Ludwigsplatz 11, 66117 Saarbrücken Christine Lauer Am Ludwigsplatz 11, 66117 Saarbrücken In Erinnerung an die 75. Wiederkehr der Evakuierung der (saar-)pfälzischen Grenzgebiete1939 „Wir sind eine Gemeinschaft des gleichen Schicksals, die Trennung von daheim ist ein Eingriff ins Seelenleben, das für immer seine Spur hinterlässt“ (Theophil Blitt). Historische Einordnung [2] Die Grenzlandlage zu Frankreich hin war mit verantwortlich dafür, dass vonseiten der Pfälzer, derenGebiet bis 1930 von Frankreich besetzt war, weder die Wiedereinführung der Wehrpflicht im„Deutschen Reich“ noch der Einmarsch der Wehrmacht in das entmilitarisierte Rheinland und in diePfalz 1936 und dann auch in Österreich 1938 kritisiert wurden. Separatismus, französischeBesatzung und ungesicherte Grenzen prägten den Kontext der Grenzbevölkerung. Auch vonseiten der Pfälzischen Landeskirche gab es keine kritischen Bemerkungen zurWiederaufrüstung Deutschlands. Dabei spielte auch kirchlicherseits die Nähe zum „Erbfeind“ Frankreich und die Grenzlandsituation eine entscheidende Rolle: Die ethnischen Säuberungen inElsass-Lothringen waren für die Betroffenen, insbesondere Protestanten, traumatische Erfahrungen.Den Einmarsch ins Rheinland feierte Landesbischof Diehl mit pathetischen Worten: „Wir […] dankenaus übervollem Herzen dem ewigen Gott, dass er dieses Wunder vor unseren Augen dem Führer hatgelingen lassen.“ [3] Der militärische Aufbau westlich des Rheins ab 1936 wurde also allgemein alsrichtig und militärisch nachvollziehbar angesehen. Es war eine spezifische Herausforderung an kirchliche Seelsorge, für Menschen da zu sein, die inKriegszeiten an der geographischen Grenze lebten und an ihre körperlichen und seelischen Grenzengestoßen sind. Diese „Bearbeitung der Erfahrung der Grenze oder von Grenzen“ ist die „Mitte derPraktischen Theologie…Ihre Mitte ist die Grenze.“ [4] Wie kirchliche Seelsorge sich dieserHerausforderung in der NS-Zeit gestellt hat, ansatzweise aufzuzeigen und zu weiterer Erforschungdieses bisher unbearbeiteten Themas anzuregen, ist Aufgabenstellung unseres Beitrages. 1. „Seelsorge in der NS-Zeit“ – Anriss einiger Grundfragen und Eingrenzung des Themas…

