Sitzverlegenheit: Böse Beobachtungen eines Wanderpredigers
Dr. Ludwig BurgdörferWestbahnstraße 4, 76829 Landau
Die evangelischen Friedensfreunde von 1917/18 und ihre Unterstützung durch zwei Pfälzer
Dr. Karlheinz LippFriedrich-Wilhelm-Straße 42, 12103 Berlin Das Epochenjahr 1917 mit dem revolutionären Umbruch in Russland (Februar- und Oktoberrevolution) sowie dem Kriegseintritt der USA brachte…
Seelsorge in der „Roten Zone“ 1938-1945 und in den Evakuierungsgebieten 1939 und 1940
Frank Matthias Hofmann Am Ludwigsplatz 11, 66117 Saarbrücken Christine Lauer Am Ludwigsplatz 11, 66117 Saarbrücken In Erinnerung an die 75. Wiederkehr der Evakuierung der (saar-)pfälzischen Grenzgebiete1939 „Wir sind eine Gemeinschaft des gleichen Schicksals, die Trennung von daheim ist ein Eingriff ins Seelenleben, das für immer seine Spur hinterlässt“ (Theophil Blitt). Historische Einordnung [2] Die Grenzlandlage zu Frankreich hin war mit verantwortlich dafür, dass vonseiten der Pfälzer, derenGebiet bis 1930 von Frankreich besetzt war, weder die Wiedereinführung der Wehrpflicht im„Deutschen Reich“ noch der Einmarsch der Wehrmacht in das entmilitarisierte Rheinland und in diePfalz 1936 und dann auch in Österreich 1938 kritisiert wurden. Separatismus, französischeBesatzung und ungesicherte Grenzen prägten den Kontext der Grenzbevölkerung. Auch vonseiten der Pfälzischen Landeskirche gab es keine kritischen Bemerkungen zurWiederaufrüstung Deutschlands. Dabei spielte auch kirchlicherseits die Nähe zum „Erbfeind“ Frankreich und die Grenzlandsituation eine entscheidende Rolle: Die ethnischen Säuberungen inElsass-Lothringen waren für die Betroffenen, insbesondere Protestanten, traumatische Erfahrungen.Den Einmarsch ins Rheinland feierte Landesbischof Diehl mit pathetischen Worten: „Wir […] dankenaus übervollem Herzen dem ewigen Gott, dass er dieses Wunder vor unseren Augen dem Führer hatgelingen lassen.“ [3] Der militärische Aufbau westlich des Rheins ab 1936 wurde also allgemein alsrichtig und militärisch nachvollziehbar angesehen. Es war eine spezifische Herausforderung an kirchliche Seelsorge, für Menschen da zu sein, die inKriegszeiten an der geographischen Grenze lebten und an ihre körperlichen und seelischen Grenzengestoßen sind. Diese „Bearbeitung der Erfahrung der Grenze oder von Grenzen“ ist die „Mitte derPraktischen Theologie…Ihre Mitte ist die Grenze.“ [4] Wie kirchliche Seelsorge sich dieserHerausforderung in der NS-Zeit gestellt hat, ansatzweise aufzuzeigen und zu weiterer Erforschungdieses bisher unbearbeiteten Themas anzuregen, ist Aufgabenstellung unseres Beitrages. 1. „Seelsorge in der NS-Zeit“ – Anriss einiger Grundfragen und Eingrenzung des Themas…
Johann Friedrich Butenschoen – ein Streiter für die protestantische Freiheit
Dr. Klaus BümleinLudwigstraße 80, 67346 Speyer Butenschoens abenteuerliche Lebensgeschichte will ich nicht chronologisch darstellen: 1764 in Norddeutschland geboren, 1842 hier in Speyer gestorben. Vor…
Eine „ökumenische“ Zeitansage
Michael BehnkeOklahomastraße 12, 66482 Zweibrücken „Von Zeit zu Zeit lese ich den Alten ganz gerne!“, um es frei nach Goethes Faust zu sagen. Schreibt er…
Von einem, der auszog, die Angst zu lernen
Prof. Dr. Christian Möller Praktisch-theologisches Seminar Karlstraße 16, 69117 Heidelberg Zum 200.Geburtstag von Sören A. Kierkegaard am 5.Mai 2013 Am 17. Juni 1844 erscheint…

